Unsere aktuellen gemeinsamen Projekte der Clubs der Metropolregion sind:

 

Förderung des Helene Hecht Preises von Mannheim

 

Jahrestreffen der SI Metropolregion

 

Mitarbeit an den Frauen-Wirtschaftstagen Baden Württemberg

 

Menschenrechtstafel

 

SI Sprachförderung und Integrationsprojekt 

 

 


Weltfrauentag, 08. März 2017

Verleihung des Helene-Hecht- Preises Literarische Übersetzung

an Sabine Giersberg (Schwetzingen)

in Mannheim, Reiss-Engelhorn-Museen, Zeughaus

 

Bereits zum vierten Mal hatte der Mannheimer FrauenKulturRat den Preis zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in der Kultur ausgelobt, diesmal in der Kategorie literarische Übersetzung.

Am 08. März 2017 war es nun soweit:

Die Stadt Mannheim als Ausrichterin hatte in den edlen Florian-Waldeck-Saal im Museum Zeughaus geladen.  Vor den Augen und Ohren des begeisterten Publikums betteten Studierende der Theaterakademie Mannheim die Preisverleihung in eine sehr passende und anregende Dramaturgie ein; mit musikalischen Elementen, einem „historisch-literarisch- philosophischen Disput zum Übersetzen“ und Lesungen aus Romanen, die die Preisträgerin Sabine Giersberg aus dem Spanischen übersetzt hatte, spannten sie einen Bogen von der Eröffnung über die Ansprachen bis zu einem gelungenen Schlusspunkt.

Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz freute sich, neben zahlreichen Stadträtinnen und Stadträten, den Förderern und Preisstiftern auch den Urenkel der Namensgeberin des Preises, Helene Hecht, zu begrüßen; insbesondere erinnerte er an die herausragende Rolle, die Helene Hecht als Mäzenin im kulturellen Leben der Stadt Mannheim spielte, bevor sie im Oktober 1940 als 86-Jährige während ihrer Deportation in das Internierungslager  Gurs (Pyrenäen) verstarb.

In ihrer Ansprache belegte Zahra Deilami, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Mannheim, mit schlagkräftigen Zahlen, dass es auch im Jahr 2017 leider noch sinnvoll und notwendig ist, einen solchen Preis zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen zu stiften: Diese ist nachweislich noch immer nicht erreicht.

Dass das literarische Übersetzen eine Kunst ist und als solche den ganzen Menschen fordert, Herz und Verstand, eine hohe Sensibilität, Wortgewandtheit in beiden Sprachen, ein dialektisches Suchen, Reflektieren und Abgleichen verlangt, davon überzeugte Laudatorin Prof. Dr. Eva Eckkrammer (Universität Mannheim) das Publikum. Sie würdigte die Leistung der Preisträgerin Sabine Giersberg, die inzwischen nahezu 40 veröffentlichte literarische Übersetzungen vorgelegt hat:

 „ Mit ihren zahlreichen Übersetzungen literarischer Werke aus verschiedenen Ländern Lateinamerikas hat Sabine Giersberg viele großartige Schriftstellerinnen und Schriftsteller der deutschsprachigen Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dabei hat sie mit ausgeprägtem Sinn für den originalgetreuen Gehalt einerseits und eine geschmeidige lesefreundliche Wortauswahl andererseits meisterhaft geschafft, die wesentliche Botschaft des Textes zu vermitteln. Sabine Giersbergs Ausdauer und ihr leidenschaftliches Bestreben, die Bilder und das Gedankengut der kultur-kollektiven und individuellen Ausprägungen der übersetzten Werke zu vermitteln, verschafft der deutschsprachigen Leserschaft nicht nur Freude sondern auch tiefere Einblicke in die - lesend - bereisten inneren und äußeren Welten. Damit leistet Sabine Giersberg seit über zwei Jahrzehnten einen unverzichtbaren Beitrag zur Übersetzungskunst“.

Das Bild der Fährfrau diente der Preisträgerin in ihrer Dankesrede zur Beschreibung ihrer Arbeit: denn „wir holen das Fremde herüber“; literarische Übersetzer seien Grenzgänger zwischen Fiktion und Wirklichkeit. Sabine Giersberg liebt ihren Beruf; sie empfindet ihn als eine Mischung aus Handwerk und Kreativität, als eine „Entschleunigung pur“ und das sei, was sie daran so besonders reize. „Man muss sich die Übersetzer als glückliche Menschen vorstellen“, so zitierte die Preisträgerin Albert Camus.

Das Preisgeld (3000€) für den Helene-Hecht-Preis wird ab 2017 von  neun der 10 Clubs aus der Metropolregion Rhein-Neckar finanziert.

Aus der Metropolregion Rhein-Neckar waren 25 Soroptimistinnen angereist, die sich über das würdigende und anspruchsvolle Programm der Preisverleihung freuten. Beim anschließenden geselligen Beisammensein hatten sie Gelegenheit, die Preisträgerin auch persönlich kennenzulernen und mit ihr den Abend auf einem Erinnerungsfoto zu dokumentieren.

HELENE HECHT PREIS 2017

 

WIR STIFTEN DAS PREISGELD

 

Alle zwei Jahre wird in Mannheim der Helene Hecht Preis vom Frauenkulturrat vergeben. Neun der zehn Soroptimisten Clubs der Metropolregion stiften gemeinsam das Preisgeld von 3000 Euro für die Künstlerin. Dieses Jahr wird der Preis in der Kategorie "literarische Übersetzung" verliehen. Die Künstlerin kommt aus der Metropolregion. 

Der Helene Hecht Preis ist benannt nach der Mannheimer Mäzenin Helene Hecht (1854-1949). Als außerordentliche gebildete und kulturell vielseitig engagierte Frau führte sie neben Berta Hirsch den größten Salon in Mannheim und ermöglichte den Austausch zwischen Kulturschaffenden unterschiedlicher Gattungen. Sie starb 86-jährig auf der Deportationsbahnfahrt der badischen Juden in das Lager Gurs in Südfrankreich. 

Ein erstes Kennenlernen zwischen Clubmitgliedern und der diesjährigen Preisträgerin Sabine Giersberg gab es bei einem Sektempfang am Montag den 13. Februar 2017 in Mannheim.

Wir freuen uns auf die Übergabe des Preises am 8. März 2017


von links nach rechts:

Susanne Schönfeldt (Präsidentin SI Club Mannheim)

Sabine Giersberg (Preisträgerin)

Dr. Marianne Vollmer (SI Club Mannheim )

 

Menschenrechtstafel

 

Der 10. Dezember ist der "Tag der Menschenrechte": 1948 wurden an diesem Tag die Menschenrechte von den Vereinten Nationen feierlich verkündet, in Reaktion auf das unermessliche Leid, das die Kriege des 20. Jahrhunderts über die Menschheit gebracht hatten. Der 10. Dezember ist aber auch der Gedenktag der Soroptimisten. Deswegen haben die Clubs SI der Metropolregion beschlossen, an diesem Tag Schulen in ihrer Umgebung mit einer Menschenrechts-Tafel auszustatten: diese soll für alle, die dort ein- und ausgehen –Schüler, Lehrer, Besucher- sichtbar sein und  sie an ihre Menschenrechte und ihre Menschenpflichten in ihrem ganz eigenen kleinen Umfeld erinnern, sie dazu ermutigen, jederzeit dafür einzutreten, dass wir alle gut zusammen leben können. Insgesamt wurden in der Metropolregion in den vergangenen Jahren an verschiedenen Standorten Menschenrechts-Tafeln durch SI Clubs übergeben.

 

 

 

Augusta Bender Schule

2011 Schule
Club Frankenthal  Robert Schumann IGS und Realschule plus
Club Weinheim Dietrich Bonhoeffer Schule
Club Ludwigshafen  Grundschule Nord Schifferstadt
2012  
Club Frankenthal  Pestalozzi Schule
Club Weinheim Heisenberg Gymnasium
Club Ludwigshafen Integrierte Gesamtschule Ernst-Bloch
2013  
Club Frankenthal Albert-Einstein-Gymnasium
Club Weinheim Helen Keller Schule
Club Ludwigshafen Integrierte Gesamtschlue LU-Edigheim
Club Worms Primmtal Realschule plus
2014  
Club Frankenthal Pfalzinstitut für Hören und Kommunikation
Club Weinheim Friedrich Realschule
Club Ludwigshafen  Erich-Kästner-Schule LU-Westend
Club Worms Caritasverband Worms
Club Speyer Realschule Plus Dudenhofen
Club Mannheim  Internationale Schule Neustadt
2015  
Club Frankenthal Neumayer Schule
Club Weinheim Bergstraßen Gymnasium
Club Speyer Förderschule Im Ehrlich
Club Worms  

Club Ludwigshafen

 

Club Mannheim

 

2016

 

Club Frankenthal

 Schiller Realschule

Club Weinheim

 Privatgymnasium Weinheim

Club Speyer

Gymnasium am Kaiserdom

Club Worms

Warbede Frauenzentrum

Club Ludwigshafen

 

Club Mannheim

 
 Club Mosbach  Augusta Bender Schule
2017  
Club Frankenthal  
Club Weinheim H. Freudenbergschule
Club Speyer Magnus  Schwerd Gymnasium Speyer
Club Worms  Volkshochschule Worms
Club Ludwigshafen  
Club Mannheim  
Club Mosbach  

 


Industrie 4.0 # Familie 4.0 - moderne Lebenswelten

Am Samstag , den 15. Oktober 2016 gab es durch die SI Metropolregion im Rahmen der Frauenwirtschaftstage Baden-Württemberg 201, von 10-13 Uhr eine Veranstaltung im Auditorium des Technoseum in Mannheim. Es begrüßte Dr. Stefanie Roth, die Abteilungsleiterin für Öffentlichkeitsarbeit  Technoseum, und es wurden Vorträge gehalten von Delia Schröder, MBA, Dipl.-Soz., Institut für Technologie u. Arbeit e. V., Kaiserslautern und von Dr. Marianne Vollmer, Vollmer Consulting, Mannheim. 

 

 

SI Sprachförderung und Integrationsprojekt (2012-2015)

Das SI Sprachförderungs- und Integrationsprojekt ist ein Projekt zur beruflichen Integration von Frauen mit Migrationshintergrund durch gezielte Sprachförderung. Dies wird durch die finanzielle Förderung der Sprachkurse und -soweit gewünscht- durch persönliche Betreuung durch Clubschwestern ermöglicht. 

 

An diesem Projekt haben sich bisher die Clubs aus Frankenthal, Ludwigshafen, Mannheim, Mosbach, Speyer und Weinheim beteiligt. Es konnten inzwischen 12 Frauen gefördert werden.  Die Sprachkurse kosten zwischen 150 und 300 Euro je nach Modul und Ort des Kurses. Ziel ist, die Frauen sprachlich so fit zu machen, dass sie in ihren gelernten Berufen wieder Fuß fassen können oder eine Ausbildung/Fortbildung anfangen zu können. Die Frauen sollen sich in unsere Gesellschaft integrieren können, sollen die Möglichkeit bekommen, selbstständig zu leben und zu arbeiten. Eine Frau aus der Türkei hat inzwischen ihren Hauptschulabschluss erfolgreich beendet. Ein Frau aus Bosnien hat beruflich als Chemielaborantin eine Arbeit gefunden. Eine Frau aus Afrika will eine Ausbildung zur Altenpflegerin anfangen.   

 

Das Projekt wurde 2015 beendet

Vorstellung des Sprach-und Integrationsförderungprojekts auf dem Jahrestreffen durch die beiteligten SI-Schwestern
Vorstellung des Sprach-und Integrationsförderungprojekts auf dem Jahrestreffen durch die beiteligten SI-Schwestern