Veranstaltung der Frauen Wirtschaftstage Baden-Württemberg

Soroptimist International

Die Clubs der Metropolregion Rhein-Neckar laden ein 

Samstag, 19.10.2019, 10:30 Uhr  – 14:00 Uhr

 

Frauen finden ihren individuellen Weg

Die Lebenskonzepte werden vielfältiger und individueller. Dabei helfen passende Angebote.

1. Die Teilzeit-Karriere; erfolgreiche Mitarbeiterführung in der Teilzeitposition. 
2. Finanzstrategien für das individuelle Lebens- und Arbeitskonzept.

 

 

Ab 10:30 Uhr     Einlass und Registrierung

11:00 Uhr             Begrüßung: Dr. Stefanie Roth, Technoseum

11:05 Uhr             Führung in Teilzeit – Warum Teilzeit-Führungskräfte erfolgreich sind
Dr. Marianne Vollmer, Vollmer Consulting, Mannheim

Female Finance – Finanzstrategien für Frauen
Claudia Müller, Female Finance Forum, Frankfurt

                                    Moderation: Rosemarie Schönherr, Soroptimist International, Club Worms

12:30 Uhr             Netzwerken mit Brezeln und Sekt

14:00 Uhr            Ende der Veranstaltung

 

Anmeldung erbeten bei: dr.vollmer@arcor.de

Veranstaltungsort: TECHNOSEUM, Museumstraße 1, 68135 Mannheim, „Auditorium“

 

Wir erheben keine Teilnahmegebühr. 
Für eine Spende zugunsten unserer sozialen Projekte sind wir dankbar.


 SOROPTIMIST INTERNATIONAL METROPOLREGION

unterstützt Künstlerinnen

 

Soroptimist International die Clubs der Metropolregion finanzieren den Helene-Hecht-Preis 2019 - Kategorie „Film“

 

Alle zwei Jahre verleiht die Stadt Mannheim über den FrauenKulturRat den Helene-Hecht-Preis. Als Mannheimer Bürgerin führte Helene Hecht den größten Salon in der Stadt Mannheim, förderte den Kontakt zu Mäzenen und damit Künstlerinnen und Künstler der Stadt bis zu Ihrer Deportation als Jüdin im Oktober 1940. Die Stadt Mannheim ehrt die großartige Arbeit dieser Frau ihrer Stadt mit der Preisvergabe an Künstlerinnen der Metropolregion. 

2019 wurde der Preis zum fünften Mal ausgelobt, dieses Mal in der Kategorie „Film“ (Regie, Technik, Produktion, Kamera, Ton). Die Preisträgerin ist Ana Monte, eine Sounddesignerin, die die Jury durch die Bandbreite ihrer Arbeitsproben beeindruckte, weil sie von Kriegsberichterstattung bis Action Szenen alle Atmosphären bedienen kann.

Das Preisgeld von 3.000 Euro wird von den Clubs Soroptimist International – Metropolregion Rhein-Neckar finanziert. 

Soroptimist International ist das größte Netzwerk berufstätiger Frauen weltweit, eine Organisation, deren spezielles Anliegen die Förderung von Frauen und Mädchen ist.

Dadurch passen das Ziel von Soroptimist International und Mannheims Anliegen eines Helene Hecht Preises als gezielter Frauenförderpreis für Künstlerinnen hervorragend zusammen. In allen Berufszweigen werden auch in Deutschland Frauen benachteiligt, und im künstlerischen Bereich ist Förderung relativ schwer zu bekommen. Eine weitere Besonderheit des Helene Hecht Preises ist, dass die Stadt Mannheim den Preis in der Metropolregion ausruft und in dieser haben sich auch die Soroptimisten Clubs der Metropolregion zusammengeschlossen, um gemeinsam regionsspezifische Projekte von Frauen für Frauen zu fördern. Daher haben wir, die Clubs Soroptimist International Frankenthal, Heidelberg, Landau, Ludwigshafen, Mannheim, Mosbach, Speyer, Weinheim, Worms sehr gerne, auch in diesem Jahr wieder das Preisgeld von 3000,- Euro an Ana Monte bereitgestellt. (Bild unten: Maria Guckert-Damian)

 

Jahrestreffen der der SI Clubs der Metropolregion Rhein-Neckar

am 15. September 2018 von 14:00 – 18:00 Uhr in Heidelberg

Vangerowstraße 5, 69115 Heidelberg in den Räumen der Luthergemeinde

 

In diesem Jahr steht das Thema im Mittelpunkt, mit dem wir uns in der Metropolregion Rhein-Neckar seit einiger Zeit sehr intensiv beschäftigen:

Weibliche Genitalbeschneidung

– Hintergründe, Hilfe und Prävention –

Die SI Clubs unserer Metropolregion engagieren sich für den Aufbau eines Beratungs-Netzwerkes im Raum Rhein-Neckar, an das sich Frauen und Mädchen wenden können, die von FGM (Female Genital Mutilation) bedroht oder betroffen sind. Dabei dürfen wir auf die langjährige Erfahrung von stop mutilation e.V. in Düsseldorf zurückgreifen:

 

Jawahir Cumar

Geschäftsführerin und Beraterin von stop mutilation e.V., Düsseldorf

Input-Vortrag und Workshop zu allen Aspekten der Beratungstätigkeit: Aufklärung an Kindergärten und Schulen, Gesprächsführung mit Betroffenen, Situation bei behördlichen Befragungen/Asyl-Anträgen

 

Dr. Christoph Zerm

Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Witten

Hauptvortrag und Workshop zu grundlegenden Informationen über FGM, gesundheitlichen Folgen, medizinischer Versorgung/Untersuchung/Geburten

Für einen Pausensnack mit Musikbegleitung der afrikanischen One-Family-Band ist gesorgt. Interessierte Gäste aus den Berufsgruppen Ärzte, Hebammen, Pädagogen ua. sowie alle in der Flüchtlingshilfe Tätigen sind uns von Herzen willkommen!

 

Information zu diesem Thema von   info@wilmakuespert.de 

 

 

 

Weitere Informationen zu unserem Kooperationspartner stop mutilation e.V. in Düsseldorf finden Sie unter www.stop-mutilation.org.

 

 

Bankverbindung:

Soroptimist Int. Club Heidelberg │Sparkasse Heidelberg│IBAN: DE31 6725 0020 0001 9052 10 │BIC.: SOLADES1HDB

Soroptimist International Metropolregion Rhein-Neckar

Gleichberechtigung und Integration

Didaktisches Material für Kursleitungen

„Wie kann die in der Bundesrepublik gelebte Gleichberechtigung von Frauen und Männern den Menschen praxisnah vermittelt werden, die aus Gesellschaften nach Deutschland gekommen sind, in denen andere kulturelle Vorstellungen über den Wert und die Rolle der Frau vorherrschen und in denen es keine Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern gibt?“

Mit dieser Frage beschäftigten sich Vertreterinnen der  10 SI-Clubs aus der Metropolregion Rhein-Neckar (Bensheim/ Heppenheim, Frankenthal, Heidelberg, Landau, Ludwigshafen/ Rhein, Mannheim, Mosbach, Speyer, Weinheim und Worms) bei ihrem Jahrestreffen im Juni 2016 in Speyer.

Am Ende des Treffens stand fest, dass ein Impuls gesetzt war, den eine Arbeitsgruppe verfolgen wollte. Von der ursprünglichen Idee, eine mehrsprachige Broschüre zu entwickeln, wurde im Verlauf der Diskussionen Abstand genommen. Denn viele der Ankommenden müssen sich gänzlich neue Werte und kulturelle Konzepte erschließen. Werte können jedoch nicht einfach wie Wissen „angelesen“ und „erlernt“ werden, sie müssen erlebt, reflektiert und diskutiert werden. Es wurde deshalb ein Modul entwickelt, das sich an Lehrende als Multiplikatoren richtet. Das Modul enthält  Materialien, anhand derer diese zielgruppen- und themenspezifisch in den verschiedenen Deutsch-Orientierungs-oder Eingliederungskursen arbeiten können. Themen, die für das gleichberechtigte Miteinander von Frauen und Männern wichtig sind, werden auf Alltagssituationen heruntergebrochen, denen die Teilnehmenden wahrscheinlich schon begegnet sind und wohl auch immer wieder begegnen. Dabei finden sich nicht nur grundlegende Aussagen zur Gleichberechtigung, sondern vor allem wird das gleichberechtigte Miteinander auf der Verhaltensebene bewusst gemacht und in konkreten Beispielen erarbeitet.

Ein vorläufiger Entwicklungsstand konnte am Rande der JHV 2017 zur Diskussion gestellt werden; die dazu erhaltenen Rückmeldungen und Empfehlungen wurden in das nun vorliegende Dossier eingearbeitet.

Die Themen wurden in 11 Unterrichtseinheiten gebündelt. Den Kursleitungen werden dort Anregungen an die Hand gegeben, wie sie mit den Teilnehmenden über die Alltagssituationen ins Gespräch kommen und wie sie ihnen dabei das gleichberechtigte Miteinander der Geschlechter in Deutschland auf der Handlungsebene erklären können. Die Einheiten können unabhängig voneinander in den Kursen eingesetzt werden, gerade so, wie es die Situation vor Ort als sinnvoll erscheinen lässt.

 

Die Themen der Unterrichtseinheiten

(Dauer konzipiert für je 45- 90 Minuten)

 

 

1.    Gleichberechtigte Behandlung - Frauen und Männer haben die gleichen Rechte

 

2.    Bildung - Bildung ist für alle da

 

3.    Arbeitsleben - Frauen wie Männern stehen alle Berufe offen

 

4.    Öffentliches Leben - Frauen wie Männer können sich im öffentlichen Bereich jederzeit frei bewegen

 

5.    Kleidung und Äußeres - Frauen wie Männer bestimmen frei was sie anziehen und wie sie aussehen wollen

 

6.    Sport - Sport tut allen gut

 

7.    Feste feiern - Deutschland feiert viele Feste

 

8.    Begrüßung - Wie Frauen und Männer sich gegenseitig begrüßen

 

9.    Lebensformen – Wie Frauen und Männer in Deutschland leben

 

10. Frauen und Männer in der Familie

 

11. Gewalt und sexuelle Übergriffe - Frauen, Männer und Kinder haben das Recht auf ein gewaltfreies Leben

 


Die Clubs der Metropolregion stellen das Modul ab sofort Bildungsträgern und Kursleitungen online als Download zur Verfügung und werben somit als Soroptimist International Deutschland dafür, dem Thema Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern bei der Integration der Neuankommenden einen höheren Stellenwert als bisher einzuräumen.

 

 

Wir bitten bei Download um eine Spende für die Projekte der Metropolregion auf das Konto der Metropolregion Gertrud Johann

DE56 5479 0000 0090 0286 69 unter dem Stichwort : Unterrichtsvorschlag Gleichberechtigung und Integration, Metropolregion Rhein-Neckar

 

 

Download
Didaktisches Material für Kursleistungen
SOR_U-Material_Endfassung090418.pdf
Adobe Acrobat Dokument 215.7 KB

7. Jahrestreffen der Metropolregion Rhein-Neckar 2016

„Gleichberechtigung und Integration“

 

 

Es ist eine gute Tradition geworden, dass sich die 10 Clubs der Metropolregion jedes Jahr zu einem Treffen zusammenfinden, um sich gemeinsam mit einem wichtigen Thema zu beschäftigen.

 

Das 7. Jahrestreffen wurde am 18. Juni vom Club Speyer ausgerichtet und widmete sich dem Thema „Gleichberechtigung und Integration“. Bei dem letzten Jahrestreffen 2015 in Worms hatten wir uns mit dem Thema „Frauen auf der Flucht“ beschäftigt. Das Thema im Jahr 2016 war somit eine Fortsetzung des Migrations-Themas, aber zugleich die logische Konsequenz aus der Tatsache, dass es sich bei den meisten, seit Herbst 2015 nach Deutschland Geflüchteten gar nicht um Frauen gehandelt hat, sondern weit überwiegend um junge, allein eingereiste Männer.

 

Die Männer kommen fast ausschließlich aus islamischen, streng patriarchalischen Gesellschaften, in denen es keine Gleichberechtigung von Frau und Mann gibt. Deshalb betrifft diese Migration uns Frauen in ganz besonderer Weise. Das Thema des Jahrestreffens war deshalb hochaktuell und politisch brisant. Und: Es stellt ein Kernthema für einen Frauenclub dar!

 

In den Sitzungen der Metropolregion hatten wir uns schon im November 2015 gefragt: Wer, wenn nicht wir, soll sich der Fragestellung „Gleichberechtigung und Integration“ annehmen? Wir hatten uns schon damals für dieses neue Metropolregionsthema entschieden, obwohl wir nicht ahnen konnten, in welche Dimension sich die Migration weiter entwickeln würde.

 

Der SI-Club Speyer hatte als Ausrichter des Treffens noch im Dezember 2015 ein erstes Arbeitspapier erstellt, das als Diskussionsgrundlage für eine außerordentliche Metropolregions-Sitzung im Januar 2016 diente. In dieser Sitzung hatten wir weitere Ideen entwickelt und die Grundlagen für das Jahrestreffen 2016 gelegt. Ingrid und Christa aus dem Club Speyer hatten sich anschließend um die thematische Feinarbeit gekümmert und Sabine die organisatorischen Fragen in die Hand genommen. In den regulären Sitzungen der Metropolregion hat Ingrid dann jeweils über den Sachstand berichtet.

 

Auf diese Weise ist nicht nur das Jahrestreffen konzipiert worden, sondern auch ein ambitionierter Plan entstanden. Wir möchten als SI- Metropolregion einen Beitrag dazu leisten, dass die Ankommenden unsere Welt besser verstehen können, insbesondere was die Rolle der Frau anbelangt und wie sich Begegnungen zwischen Frauen und Männern in unserer Kultur gestalten. Unser Ziel ist die Erstellung eines Leitfadens zur „Gleichberechtigung von Frauen und Männern“, denn wir haben festgestellt, dass in den Refugee Guides dieses Thema leider entschieden zu kurz kommt. Um dieses Vorhaben drehte sich das Jahrestreffen 2016.

 

Zunächst begrüßte die Präsidentin des Clubs Speyer, Dr. Beate Pfundstein, die Teilnehmerinnen aus den verschiedenen Clubs und verlas ein Grußwort der Vizepräsidentin von Soroptimist International Deutschland für unseren Bezirk IV, Cornelia Schäffer. Dann führten Ingrid und Christa aus dem Club Speyer mit einem Impulsreferat und einer unterstützenden Power Point Präsentation in die Thematik ein. Nach ersten Fragen und Diskussionen stärkten wir uns in einer Pause mit Kaffee und Kuchen, Getränken und Speyerer Laugengebäck. Anschließend wurden das Thema in Workshops weiter vertieft, die Ergebnisse im Plenum vorgestellt und das weitere Vorgehen besprochen. Spontan haben sich sieben Sorores gemeldet, die sich zusammen mit Ingrid und Christa an der Weiterbearbeitung des Guides beteiligen wollen.

 

Nach einem interessanten Nachmittag unter dem soroptimistischen Motto „Bewusstmachen – Bekennen – Bewegen“ verabschiedete die Präsidentin die Teilnehmerinnen, dankte für die anregenden Diskussionen, die aktive Mitarbeit in den Workshops und versprach, in der nächsten Metropolregion-Sitzung ausführlich über das gelungene Jahrestreffen zu berichten.